Erstes öffentliches Konzert in Düsseldorf

Ankündigung von Konzert-Terminen und mehrtätigen Veranstaltungen
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Tonglockenterz
Beiträge: 15
Registriert: Mittwoch 2. Januar 2019, 20:16

Erstes öffentliches Konzert in Düsseldorf

Beitrag von Tonglockenterz »

Kleine Orgelmatinée findet wieder öffentlich statt

Wir freuen uns, dass die Reihe der Kleinen Orgelmatinéen nun auch wieder öffentlich weitergeht. Am Samstag, dem 9. Mai 2020, um 11.15 Uhr, wird sie gestaltet von Sandra Zydek (Sopran) und Sven Dierke (Orgel). Sie präsentieren uns Kantatensätze von Bach, Stoelzel und Frauenholtz.

Natürlich gelten bei den Matinéen die gleichen Auflagen wie in den Gottesdiensten: maximal 40 Personen, mit großem Abstand verteilt auf das Mittelschiff. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit eine Gesichtsmaske mit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

siehe:
https://www.st-margareta.de/corona.html

Tonglockenterz
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Registriert: Mittwoch 2. Januar 2019, 20:16

Re: Erstes öffentliches Konzert in Düsseldorf

Beitrag von Tonglockenterz »

Nun ist es also gelaufen, das erste öffentliche Konzert in Düsseldorf nach dem Corona Lockdown.
40 Gäste durften rein, 30 waren da. Man musste sich am Eingang in eine Liste eintragen um evtl. Infektionswege nachzuverfolgen. Schön verteilt im Mittelschiff wirkte es nicht leer.
Die Rieger Orgel steht vorne im rechten Seitenschiff, sodass man nicht viel sehen konnte. Die Plätze gegenüber der Orgel mussten freibleiben.
Das Programm überzeugte, es begann mit Bach, Schlummert ein, aus BWV 82 in der Fassung von Anna Magdalena für Sopran. Warum grade jetzt diese Arie des "Simeon"? Es war für nächste Woche ein Konzert geplant "Eine Hausmusik bei Bach", das muss leider ausfallen, weil die St. Hubertus Kirche zu klein ist.
Danach von Stölzel eine kleine Kantate über die Rose, zwei Arien und zwei Rezitative, schön munter von Sandra Zydek und Sven Dierke musiziert, dezent registriert mit verschieden 8' Flöten.
Johann Christoph Frauenholtz dürfte wenigen bekannt sein. Seine Solokamtate "Verbirg nicht deine holden Strahlen" gab die Hoffnung auf bessere Zeiten. "dass sich die Seele nach Kummer und Leiden, möge in Rosen und Lilien weiden und sich ergötzen in englischer Lust". Keine ganz große Musik, aber ein fröhlicher Abschluss, bei der sich die Solostimmen im Rückpositiv mit der vokalen Stimme ein munteres Wechselspiel lieferte.

Die Stimmung in der Kirche zeigte, dass sich die Gäste freuten, endlich wieder 'Live' Musik hören zu können.
Die Leistung der Musiker hat sicher dazu beigetragen.

Grüße Tonglockenterz

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