Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

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Ippenstein
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Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von Ippenstein »

Das Harmonium fristet seit jeher das Dasein im Schatten der Orgel, so zumindest im Bewußtsein vieler Menschen, die jenes als Notersatz für die ausgefallene Orgel kennen. Und doch steckt in jedem Harmonium schon von Anbeginn an eine wertvolle Besonderheit: Die Fähigkeit, den Ton dynamisch zu bearbeiten. Die Entwicklung ging von der Physharmonika zur Klanggestaltung zuerst über verschiedene Register die sich in Tonhöhe, aber auch im Klang unterschieden. So verfügten die frühen Harmonien über das Vierspiel Gedeckter 8 Fuß, Gedeckter 16 Fuß, offener 4 Fuß und offener 8 Fuß. Und schon früh gab es auch die Percussion. Rasant ging die Entwicklung weiter. Gesellten sich weitere Register in unterschiedlicher Tonhöhe und Schwebung hinzu, so wurde der Aufbau der Harmonien in der Klanggestaltung differenzierter: Unterschiedliche Zungenformen und Aufbiegungskurven sowie Zungen aus unterschiedlichen Materialien (Messing oder Neusilber) kamen zum Zuge – teils auf Stimmstöcken, teils auf dem Boden, teils in Kanzellen. Mit Forteklappen und weiteren Spielhilfen wurde das Klangdesign erweitert, zuletzt mit speziellen Einrichtungen wie der Expression, der Doppelexpression (nebst ähnlichen Konstruktionen) oder dem Forte Expressiv. Auch war der Bau von 2 oder 3 Manualen oder die Erweiterung um ein Pedal keine Seltenheit.
Der Harmoniumbau kennt sowohl das Druckwindinstrument als auch das Saugwindinstrument, das wiederum (zu Unrecht) im Schatten des Druckwindinstrumentes steht. Das Klangdesign wurde noch mehr beim Saugwindharmonium ausgelebt, so daß es nicht nur Instrumente vom kleinen Einspiel bis zum gewaltigen X-Spiel gibt, sondern sich auch innerhalb der Chorgrößen verschiedene Ausprägungen je nach Einsatzort (Zuhause, Salon, Kirche, Übungsraum) gibt.

Im Laufe der Zeit möchte ich noch das eine oder andere Harmonium vorstellen. Wer sich ungeachtet dessen selbst belesen möchte, suche unter anderem nach Sigfrid Karg-Elert: „Die Kunst des Registrierens“.

Nun möchte ich in Bezug auf das Klangdesign zwei Lindholm-Saugwindharmonien vorstellen, die in ihrer Grund-Anlage sehr ähnlich sind, bei denen man aber beispielhaft sehen kann, wie Klangdesign im Harmoniumbau betrieben worden ist. (Hier sei auch mein Dank an Orgel- und Harmoniumbaumeister Thomas Reilich für die Bereitstellung der Bilder des „Eggenfeldener“ Instrumentes ausgesprochen. (Quelle: http://www.o-h-r.com/bisher/2014/Eggenfelden.html ) Wie man sehen kann, wurde hier das Instrument von Grund auf mit hohem Anspruch renoviert. Das andere Lindholm in den Beispielen wurde von mir erst einmal nur gesichert und wird wieder spielbar gemacht.)

Das Eggenfeldener Instrument hat folgende Disposition:
Durchgehende Spiele (Diskant – Baß):
1 Melodia – Diapason 8 Fuß -- (Flötartiges Grundregister, das unterhalb der Tastatur in Richtung des Spielers positioniert ist)
1p Flauto Dolce – Horn-Echo 8 Fuß -- (Die gleiche Zungenreihe wie Melodia, jedoch ist vor der Mutze = Registeröffner noch eine Klappe gesetzt, die nicht öffnet, sondern nur angehoben wird. Dadurch ist der Klang dünkler und eventuell etwas leiser)
2 Clarinette – Bordun 16 Fuß -- Klanglich eher gedeckt
3 Flute – Viola 4 Fuß -- Mit Klappe vor der Mutze im Baß, so daß auch 3p Viola Dolce möglich ist.

Halbspiele im Diskant:
2 Vox Jubilans 16 Fuß -- Seltene schwebende Stimme zur Clarinette
4 Oboe 8 Fuß -- Das Register liegt möglichst weit hinten und damit nahe zum Schallaustritt aus dem Gehäuse. Es soll als Soloregister durchdringend und laut sein. Der Stimmstock wird an der Seite durch eine Klappe geöffnet. Er besitzt jedoch eine zweite Klappe auf der Oberseite, durch die die
4 Schalmei klanglich mit der gleichen Zungenreihe wie die Oboe generiert wird. Der Klang ist noch durchdringender und kommt dem Krummhorn der Orgel sehr nahe. Um die Wirkung als Soloregister zu verstärken, ist die Zungenreihe tiefer als die Melodia gestimmt.
5 Vox coelestis 8 Fuß -- Irgendwann muß ja mal gemogelt werden: Was so schön himmlisch klingt, ist das gleichzeitige Aktivieren der Oboe und der Melodia. Die Vox coelestis besitzt keine eigene Zungenreihe.

Halbspiele im Baß:
6 Äolsharfe 2 Fuß -- Ein wunderschönes schwebendes leises Begleitregister
6 Cornett-Echo 2 Fuß -- Nichtschwebende Auszugsstimme aus der Äolsharfe. Da sie leise ist, ist sie jedoch weniger als Fundamentverstärkung zu gebrauchen.
7 Subbaß 16 Fuß -- Als eine Oktave (13 Töne) gebaute kräftige Fundamentstimme. Während der Subbaß bei manchen anderen Instrumenten eigenständig ist, ist er hier lediglich eine Verstärkung des Borduns.

Mein Instrument unterscheidet sich an den Spielen durch zwei weitere durchgehende Spiele:
8 Äolsharfe – Aeoline 8 Fuß -- Zarte Schwebestimme
9 Salicional – Gamba 8 Fuß -- Nichtschwebender Auszug aus der Äolsharfe 8 Fuß

Weitere Spieleinrichtungen:
Durchgehende Oktavkoppel
Vox humana (Mechanischer Tremulant, der sich nur auf die naheliegenden Stimmen auswirkt – siehe das Rotorblatt auf den Bildern)
Expression – Schaltet den Magazinbalg aus, wodurch die Schöpfbälge (bzw. Saugbälge) direkt wirken und man ein weitaus expressiveres Spiel machen kann.
Forte fixe – öffnet die Forteklappen dauerhaft
Forte Expressiv – die Forteklappen öffnen sich durch Druckaufbau (hier Unterdruck) stufenlos.
Prologement – Die Tasten der unteren beiden Oktaven können durch eine Tastenfessel dauerhaft gedrückt und durch Hackenauslösung ausgelöst werden.
Doppelexpression – Die Spielhälften werden durch eine Automatik sehr leise und können in ihrer Kraft durch die Kniehebel beeinflusst werden. Dadurch lässt sich sowohl ein Fernwerk klanglich gestalten als auch die schönere Begleitung einzelner Stimmen.
Volles Werk – wird durch einen Hebel zwischen den Füßen aktiviert.

Unterschiede im Klangdesign:
Das Eggenfeldener Instrument ist wie das klassische Harmonium mit Schallöffnungen im Gehäuse gebaut. Alle Spiele sitzen unter einer Wand von Forteklappen, die durch die beiden Forte-Möglichkeiten gesteuert werden. Dadurch entwickelt sich der Klang in dem Raum unter den Forteklappen.
Mein Harmonium ist etwas anders aufgebaut: Das Gehäuse besitzt pro Spielseite 3 durch Klappen verschließbare Gehäuseöffnungen. Zudem wird der Klang, der von oben aus dem Instrument kommt, durch die schräg geöffnete Tastaturabdeckung zum Spieler gelenkt und vom Notenpult bzw. Blättern davor nur marginal gebremst.
Aufgrund der zusätzlichen Spiele sind im Instrument selbst für die hinteren Spiele keine Forteklappen verbaut, so daß sich der Klang dieser Spiele im großen Gehäuseraum entfalten kann. Einzig die beiden Äolsharfen 8 und 2 Fuß sind hinter der Gehäuserückwand positioniert und in Fortekästen versteckt, die relativ kleine Forteklappen haben. Damit soll erreicht werden, daß diese beiden Spiele zart bleiben. Dahinter liegt in exponierter Stellung die Oboe/Schalmei, um ohne Umwege durch die oberen Forteklappen klingen zu können. Die restlichen hinteren Spiele liegen weit im Instrument und müssen erst mal den Weg in den hinteren Gehäusebereich finden, so daß der Klang etwas abgerundeter und harmonischer wird.

Wie der Gesamtklang sein wird und wie er sich zum Eggenfeldener Instrument effektiv unterscheiden wird, gilt noch herauszufinden. Vielleicht lässt sich ein Besuch mal arrangieren. Sobald es mir möglich ist, wird es auch Tonbeispiele dazu geben.

Es ist staunenswert, wie viel Arbeit und Überlegungen in einem derart mit der Orgel verglichenen kleinen Instrument stecken.
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Hintere Fortekästen
Hintere Fortekästen
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Hintere Forteklappen
Hintere Forteklappen
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Harmonium
Harmonium
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Harmonium
Harmonium
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Äolsharfen und Bälgchen fürs Forte Expressiv
Äolsharfen und Bälgchen fürs Forte Expressiv
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Blick auf die hinteren Spiele und Mutzenklappen
Blick auf die hinteren Spiele und Mutzenklappen
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Fortekasten
Fortekasten
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Detail der Vox humana
Detail der Vox humana
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Axel
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von Axel »

Ganz beliebt war das Harmonium auch als Zweitinstrument im bürgerlichen Salon neben dem Klavier.

https://www.youtube.com/watch?v=-2ME91XahJM

kernbeißer
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von kernbeißer »

Danke @ Ippenstein für den interessanten Beitrag.

Schön, dass Du die Lanze für das Saugwindharmonium, das von der Verbreitung her in Stückzahlen das Druckwindharmonium weit überflügelt und ganz tolle Instrumente hervorgebracht hat , wie auch Massenware den "Seelentraktor" mit bescheidenem künstlerischem Wert.

Ich bin jedoch der Druckwind-Fan, wer ein Mustel oder Alexandre gehört hat will nichts mehr anderes oder nur noch mit diesem Klang sterben. Quatsch - natürlich. Wer einen Meister kennt, der dieses Instrument (Druckwind) beherrscht , versteht auch warum ich diesem den Vorzug gebe. Die gestalterischen Möglichkeiten, die die direkte Beeinflussung des Spielwinds bietet ist einfach atemberaubend.

Mein eigen nenne ich ein Hinkel aus den 1920 -1930iger Jahren. Disponiert nach den Reformvorschlägen von Karg-Elert. Mit 32' im Diskant, Perkusion und Doppelexpression.

Bei Gelegenheit und Zeit stelle ich das Instrument hier vor. Aber bitte nicht böse sein wenn es noch etwas dauert.

Meine Nr. 2 ist eine kleine Trayser-Physharmonika, einspielig aus den 1870-igern, was wohl gerne in Schulen zur Begleitung herangezogen wird. Schön vor allem als Deko (Tretschemel in Lyraform), klanglich recht eingeschränkt - eine Antiquität eben.

Eur Kernbeißer, der Theo von Oberndorff

Ippenstein
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von Ippenstein »

Es soll natürlich keine Beißerei wegen der Systeme geben. Ich habe selbst noch ein 6-spieliges Titz (Wien).
https://www.youtube.com/watch?v=4eJsbHhmt_c
Das Lindholm hat aufgrund der Saugwindbasis seinen eigenen Reiz. Die Expression geht ganz gut, aber das Instrument ist noch kurzatmig.
Die Doppelexpression muß auch noch gemacht werden... viel Arbeit. Ich würde mich ja sehr freuen, wenn ich mal das Eggenfeldener Lindholm spielen könnte, um zu sehen, was möglich bzw. nicht möglich ist.

Vielen Dank auch an Axel für das schöne Video.

Viele Grüße

Ippenstein aus den klingenden Tälern

Ippenstein
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von Ippenstein »

Falls jemand mal ein Mannborg bestellen möchte :mrgreen:

https://imslp.org/wiki/Harmonium-Katalo ... l_Theodor)

Ippenstein
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von Ippenstein »

Mal ein kleiner Zwischenstand zu dem Instrument: Optisch ist es teilweise schon wieder sehr hübsch und auch technisch ist schon einiges gemacht, doch noch ist es nicht fertig. Zum Tag der offenen Tür soll es am 7. März in der Berufsfachschule fertig sein bzw. so gut instandgesetzt, daß man gut darauf spielen kann.
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Ippenstein
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von Ippenstein »

Und kurz nachdem ich mein Harmonium vorgestellt hatte, ist mir noch eines begegnet... eine ungleiche Schwester - gleich im Auftreten, ungleich in ihrem Aufbau. Es handelt sich um ein Saugwind mit Kunstharmoniumdisposition. C-c und Teilung E/F. Die Chöre sind fast gleich dem anderen Instrument, jedoch besitzt es einen echten Subbaß 16 Fuß sowie im Diskant den Baryton 32 Fuß. Die Oboe/Schalmei ist als 16 Fuß ausgelegt. Das Instrument sollte hinten eine geschlossene Rückwand haben (bis auf den Auslaß des Subbaß).
Während bei ersterem Instrument ein Teil der Chöre in Fortekästen eingebaut sind, sind hier alle hinteren Chöre in einem großen "Dämpferkasten", der sich durch das Register "Dämpfung" für jede Seite schließen lässt. Damit sind auch die die Schweberegister um einiges kräftiger als bei ersterem Harmonium sowie das gesamte Instrument sehr kräftig klingt (was aber auch daran liegen kann, daß die Balganlage richtig gute Kompression hat).
Die Gehäuseklappen wirken also insgesamt auf alle Chöre, während bei obigem Instrument mit den Forteregistern auch die Schwebetonchöre in den Fortekästen lauter wurden.
Ich bin schon auf die Hörproben gespannt, wenn beide Instrumente soweit erklingen können.
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kernbeißer
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von kernbeißer »

Gratulation, schönes Projekt, und bei einem solchen Instrument auch lohnend.

Sicher hat es entsprechende Möglichkeiten der musikalischen Gestaltung.

Und war sicher zu seiner Zeit kein "Schnäppchen" - eher hochpreisig.

Lass es uns hören.

Ippenstein
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von Ippenstein »

Nun noch ein paar Bilder vom Innenleben. Man sieht sehr schön die Vox humana. Unter ihr ist der Dämpferkasten, der alle Spiele außer der Melodia (die ja unterhalb der Tastatur sitzt), dämpft. Er ist aber nicht mit den Forte-Klappen zu verwechseln, die bei diesem Instrument wiederum im Gehäuse sitzen. Im Hintergrund der Vox humana sitzt der Subbaß, der mittels Abstrakten oberhalb der Tastatur angesteuert wird. Beim Anschalten wird das Wippenbrett angehoben und so die Hebel aktiviert.

Nach dem Abschrauben der Dämpferkästen sieht man zuerst die hinteren Spiele. Unter dem Registerbrett verstecken sich die restlichen Spiele. Während beim ersten Lindholm dieses Themas die Äolsharfe 2 Fuß im Fortekasten platziert worden war, versteckt sie sich hier ebenfalls unter der Registeranlage und hier zudem unter einer eigenen Dämpferklappe, die sich weder mit dem Cornett-Echo noch mit dem Äolsharfenzug öffnen lässt. Der Klang ist dadurch stark gedämpft. Ich überlege daher, den Cornett-Echo-Zug so zu erweitern, daß durch ihn die Klappe auch ein wenig angehoben wird. Das ist in meinen Augen sinnvoll, da damit einerseits das Cornett-Echo klanglich zum Zuge kommt, andererseits sich dann bei der Äolsharfe eine laute und eine gedämpfte Variante ermöglichen ließe.

Zunächst muß aber erst einmal die Expressionsvorrichtung rekonstruiert werden.

(Ich merke gerade, daß die Bilder auf dem Kopf stehen... Tips, wie ich das richtig hinbekomme, bitte per PN)
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Ippenstein
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von Ippenstein »

Hier mal ein erster Gruß vom 7-spieligen Lindholm

https://www.youtube.com/watch?v=dRYdcjUWsCU

Ippenstein
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Re: Das Harmonium – eine Hommage auf die Psalmenpumpe

Beitrag von Ippenstein »

Und hier kommt ein erster Gruß vom 8-spieligen. In Kürze geht es weiter mit der Renovierung.

https://www.youtube.com/watch?v=zz80V7DzDQM&t=12s

https://www.youtube.com/watch?v=-I1W3CcpW1I

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