Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

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Sara
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Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Sara »

Hallo zusammen,

wir haben gerade einen neuen Verlag gegründet und bringen eine ganz wunderbare neue Toccata und Fuge für Orgel heraus.
Natürlich soll es auch eine Printausgabe geben!
Nur in welchem Format?

Quer oder Hoch?
Groß wie z.B. die Bärenreiter Ausgaben oder lieber Richtung A4?

Was ist Eure Erfahrung?
Was spielt Ihr am liebsten?

Wir wären Euch super dankbar über Eure Rückmeldungen, damit wir die Partitur so nah wie möglich an den Bedürfnissen derer, die sie spielen, ausrichten können.

Wenn ihr wollt - schaut auch gern vorbei!
Hier gibt es eine Hörprobe: https://www.beyond-notes.com/hoerproben
Wir freuen uns über jeden Kontakt.
Tonglockenterz
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Tonglockenterz »

Zu Orgelausgaben allgemein:
Hochformat A4. Und, wenn möglich als digitale Ausgabe. Größere Formate kann ich an einzelnen historischen Instrumenten nicht auf dem Notenpult unterbringen.


Zum Stück:
Gibts auch Hörbeispiele aus der Fuge?
Die Toccata finde ich, ehrlich gesagt, totlangweilig mit den ewigen Sequenzen.
Nix für ungut
Tonglockenterz
Dorforganistin
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Dorforganistin »

Entweder Hochformat A4 oder Querformat.
Es gibt historische Orgeln, bei denen die Registerzüge direkt oberhalb des Notenpults sind - bei einer "meiner" Orgeln passen die großformatigen Hefte z.B. von Carus nicht hin, bzw. wenn man sie mal erfolgreich "eingeklemmt" hat, kann man nicht mehr umblättern. Apropos Umblättern, beim Setzen bitte auch darauf achten, dass die Blätterstellen sinnvoll gemacht sind und nicht einfach irgendwo.
Sara
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Sara »

Habt vielen herzlichen Dank für Eure Rückmeldungen!
Christian_Hofmann
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Registriert: Montag 6. Juli 2020, 18:42

Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Christian_Hofmann »

Vielleicht kann ich auch noch etwas beitragen aus meiner Sicht.
Querformat oder Hochformat würde ich entsprechend dem Stück auswählen. Was ich vermisse sind Noten die größer als A4 sind, aber wie hier schon gesagt wurde kann es dann schnell Probleme geben bei einigen Orgeln. Was ich persönlich sehr schätze sind Ringbindungen, da sich diese sehr schnell und sauber umblättern lassen und nicht dazu neigen sich selber umzuschlagen. Jeder wird den Spaß kennen wenn das Gesangsbuch Nummer 24 gespielt werden soll und sich dann die ganze Zeit das Gesangsbuch selber wieder zusammenklappt...

Noch viel wichtiger als das Format finde ich aber die sinnvolle Seitenaufteilung. In der Regel wird versucht so viel wie möglich auf eine Seite zu bekommen, aber am Ende einer Seite sollte eine Stelle stehen die es dem Spieler ermöglicht in Ruhe umzublättern. Ich persönlich bemängel auch öfter das viele Noten zu klein sind. Je nach Orgel ist die Notenablage gerne mal recht hoch oder recht weit weg und die Augen werden im Alter ja auch nicht besser. Wenn dann noch sehr kleine Noten auf hochglanzpapier stehen welches man als Spiegel nutzen kann, dann Mahlzeit.

Ein vielleicht schwieriges Thema, der Kopierschutz. Ich persönlich meide Notenmaterial das auf entsprechenden Papier gedruckt ist welches Kopien verhindert. Natürlich will der Urheber sein Werk schützen, keine Frage, aber die Lesbarkeit ist da oft nicht gut und vor allem möchte man ja nicht immer ein schweres Buch mitnehmen sondern sich aus 8 Büchern seine 8 Kopien mitnehmen um diese Lieder zu spielen.
Tonglockenterz
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Tonglockenterz »

und vor allem möchte man ja nicht immer ein schweres Buch mitnehmen sondern sich aus 8 Büchern seine 8 Kopien mitnehmen um diese Lieder zu spielen.
Man will vielleicht nicht, aber man muss. Es gibt nunmal die gesetzliche Regelung, dass der Verlag ein "Recht auf Abnutzung" hat.
Ganze Stücke zu kopieren ist kein Kavaliersdelikt. Es ist einfach verboten und mit Diebstahl gleichzusetzen. Gegen das kopieren einer "Wendestelle" ist sicher nicht viel einzuwenden, aber ein ganzes Stück zu kopieren, geht gar nicht.
Christian_Hofmann
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Christian_Hofmann »

Tonglockenterz hat geschrieben: Samstag 14. November 2020, 14:59 Man will vielleicht nicht, aber man muss. Es gibt nunmal die gesetzliche Regelung, dass der Verlag ein "Recht auf Abnutzung" hat.
Ganze Stücke zu kopieren ist kein Kavaliersdelikt. Es ist einfach verboten und mit Diebstahl gleichzusetzen. Gegen das kopieren einer "Wendestelle" ist sicher nicht viel einzuwenden, aber ein ganzes Stück zu kopieren, geht gar nicht.
Bitte nicht falsch verstehen, bei meiner Aussage ging es explizit um Kopien für sich selbst aus den Werken die man legal erworben hat und selber besitzt, explizit nicht zum verteilen. Das mit den einzelnen Kopien anfertigen war eher gemeint auf z.B ein Chroalbuch mit 400 Chorlasätze von denen ich für ein Vorspiel 3 Lieder brauche.
Tonglockenterz
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Tonglockenterz »

Aber auch das ist verboten.
Du darfst eine Archivkopie erstellen und dir ins Regal legen, spielen darfst du nur aus Originalen, soweit die Stücke nicht public domain sind.
Würdest du zB. einem Satz aus einer mehrsätzigen Suite eines noch lebenden Komponisten aus Kopien spielen, auch wenn du das Original im Schrank stehen hast, könnte es passieren, dass du bestraft wirst,wenn es jemand schlecht mit dir meint.

Ich komponiere und veröffentliche auch, verdiene zT meinen Lebensunterhalt durch den Verkauf meiner Ausgaben, ich fände es nicht lustig, wenn jemand die Stücke aus Kopien spielte.
Tonglockenterz
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Tonglockenterz »

BTW:
Daniel Kunert, der Betreiber dieses Forums, hat auch einen Musikverlag, ich glaube nicht, dass er gerne sehen würde, wenn Du aus Kopien seiner Ausgaben spieltest. Er und seine Familie müssen nämlich davon leben.
Ich glücklicherweise nicht.
LG
Christian_Hofmann
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Christian_Hofmann »

Tonglockenterz hat geschrieben: Sonntag 15. November 2020, 23:14 Aber auch das ist verboten.
Du darfst eine Archivkopie erstellen und dir ins Regal legen, spielen darfst du nur aus Originalen, soweit die Stücke nicht public domain sind.
Würdest du zB. einem Satz aus einer mehrsätzigen Suite eines noch lebenden Komponisten aus Kopien spielen, auch wenn du das Original im Schrank stehen hast, könnte es passieren, dass du bestraft wirst,wenn es jemand schlecht mit dir meint.
Wobei es nur ein Teil der Wahrheit ist. Ja du hast recht mit dem Kopieren, aber erlaubt ist es wiederum die Noten abzuschreiben wo es laut Gesetz auch keine Rolle spielt ob dies mit Hand oder Computer passiert, damit kannst du dann arbeiten und es auch Drucken für dich selber. Nur von diesem Ausdruck darfst du schon wieder keine Kopie erstellen. So was verstehe wer wolle...
Tonglockenterz hat geschrieben: Sonntag 15. November 2020, 23:14 Ich komponiere und veröffentliche auch, verdiene zT meinen Lebensunterhalt durch den Verkauf meiner Ausgaben, ich fände es nicht lustig, wenn jemand die Stücke aus Kopien spielte.
Wie gesagt ich bin absolut gegen unerlaubtes vervielfältigen und unterstütze Künstler und Urheber sehr gerne. Aber durch diese engen Regeln die teilweise wirklich Realitätsfern sind kaufe ich einfach keine Noten mehr die andere erstellt haben, da ich gerne Musik teile und anderen auch die Möglichkeit geben will unabhängig vom eigenen Geldbeutel etwas nach zuspielen. Es ist eben eine Medaille mit zwei Seiten. Auf der einen die berechtigte Interesse Künstler zu schützen und deren Einkommen zu sichern, auf der anderen Seite Praxisferne und Einschränkung. Mal ganz offen gesagt, durch diese ganzen Urheberrechte werden viele grossartige Werke vermutlich irgendwann verschwinden und verloren gehen. Wobei man eigentlich auch davon ausgehen kann, wer Noten oder anderes nicht kauft sondern kopiert tut es so ebenfalls nicht und sucht sich etwas anderes. Es ist wie bei Youtube, Künstler die dagegen arbeiten und weniger Leute erreichen und Künstler die aktiv damit arbeiten um Bekanntheit zu gewinnen.

Aber ich glaube dieses ganze Thema wäre in einem eigenen Beitrag sinnvoller und man könnte vermutlich ewig unterschiedliche Ansichten diskutieren.
kernspalter
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von kernspalter »

Christian_Hofmann hat geschrieben: Montag 16. November 2020, 00:51 Wie gesagt ich bin absolut gegen unerlaubtes vervielfältigen und unterstütze Künstler und Urheber sehr gerne.
Aber selber praktizierst Du unerlaubtes Vervielfältigen?

Mal ganz offen gesagt, durch diese ganzen Urheberrechte werden viele grossartige Werke vermutlich irgendwann verschwinden und verloren gehen.
Wieso das? Meinst Du im Ernst, daß viele Künstler ihre besten Werke vernichten oder gar nicht erst veröffentlichen, nur weil es Regeln zum Urheberrechtsschutz gibt?
Mit kernspalterischen Grüßen
Tonglockenterz
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Tonglockenterz »

aber erlaubt ist es wiederum die Noten abzuschreiben wo es laut Gesetz auch keine Rolle spielt ob dies mit Hand oder Computer passiert, damit kannst du dann arbeiten und es auch Drucken für dich selber
.


Das gilt aber auch nur für gemeinfreie Musik.
Also:
1. Der/Die Urheber sind länger als 70 Jahre tot. (1.1.2021=alle, die bis 1950 gestorben sind).
2 Die Urheber haben ihre Werke freigegeben, da gibt es diverse Lizenzen. (copy-us.com, zum Beispiel)

Druckbilder von Ausgaben sind ebenfalls geschützt, hier darf man tatsächlich kopieren, wenn eine Ausgabe, von gemeinfreier Musik, länger als 5 Jahre vergriffen ist.

Es gibt ein paar Ausnahmen, die mit den VG geregelt sind, die gelten aber nicht für private Kopien.

Das hat auch nichts mit verschieden Ansichten zu tun, sondern ist gesetzlich geregelt.
Christian_Hofmann
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Christian_Hofmann »

kernspalter hat geschrieben: Montag 16. November 2020, 09:04 Aber selber praktizierst Du unerlaubtes Vervielfältigen?
Aber mal von der Theorie in die Praxis übertragen würde wohl jeder der ein Instrument spielt wohl vorbestraft sein müssen. Jeder wird mal eine Kopie eines Stückes bekommen haben und es vielleicht sogar gespielt haben wenn auch nur Privat.

Wobei das Thema Urheberrecht durchaus diskutiert werden kann. Bei einem Notensystem das aus 12 Tönen besteht gibt es ja nicht so viele logische Tonfolgen die man nutzen kann und darauf dann ein Urheberrecht zu erwerben ist zumindest kritisch zu sehen. Zumal vor allem im Pop Bereich die schöpferische Höhe bei einem 4 Akkord Titel zu hinterfragen ist musikalisch :)
kernspalter
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von kernspalter »

Christian_Hofmann hat geschrieben: Montag 16. November 2020, 13:50 Aber mal von der Theorie in die Praxis übertragen würde wohl jeder der ein Instrument spielt wohl vorbestraft sein müssen. Jeder wird mal eine Kopie eines Stückes bekommen haben und es vielleicht sogar gespielt haben wenn auch nur Privat.
Das ist ja nun meines Wissens nicht strafbar.

Bei einem Notensystem das aus 12 Tönen besteht gibt es ja nicht so viele logische Tonfolgen die man nutzen kann
Ich glaube, da bist Du auf dem Holzweg. Die Zahl ist astronomisch.
Bereits bei und nur zwei verschiedenen Tonhöhen (z. B. c' und e') und nur zwei verschiedenen Notenwerten (z. B. Viertel und Halbe) gibt es 256 Möglichkeiten, eine Folge von vier Tönen zu komponieren.
Mit kernspalterischen Grüßen
Christian_Hofmann
Beiträge: 15
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Re: Notenformat-Umfrage: Was spielt Ihr am liebsten?

Beitrag von Christian_Hofmann »

kernspalter hat geschrieben: Montag 16. November 2020, 19:52
Christian_Hofmann hat geschrieben: Montag 16. November 2020, 13:50 Aber mal von der Theorie in die Praxis übertragen würde wohl jeder der ein Instrument spielt wohl vorbestraft sein müssen. Jeder wird mal eine Kopie eines Stückes bekommen haben und es vielleicht sogar gespielt haben wenn auch nur Privat.
Das ist ja nun meines Wissens nicht strafbar.
Ich habe mich ja bedingt durch das Thema hier mal näher mit dem Thema befasst. Es gibt einen wichtigen Grundsatz: Das Verbot gilt ohne wenn und aber! Das Vervielfältigen von Noten kann nicht durch einen bestimmten Zweck gerechtfertigt werden. Die Handlung ist somit eine Straftat die mit Geld oder Haftstrafen bis zu 3 Jahren bestraft wird.

Wobei die Haftstrafen wohl sofern man nicht Gewerbsmässig im großen Umfang betreibt wohl eher unwahrscheinlich ist, die Bußgelder scheinen aber teilweise sehr hoch zu sein. Die VGM vergibt an ein Musikinstitut gegen eine Gebühr von 15 Euro je Schüler eine Lizenz zum Kopieren der eigenen Werke , aber diese Lizenz scheint an nicht näher definierte Anforderungen an das Musikinstitut zu sein. Also keine Option für normale Musiklehrer. Aber auch diese Kopien dürfen wohl nicht für Aufführungen genutzt werden. Noch komplizierter wird es da man hier scheinbar die Spieldauer auch berücksichtigen muss und den Umfang des Werkes... Unterm Strich wohl etwas wo sich Juristen mit beschäftigen müssten wenn man so was nutzen will. Hier ist übrigens ein Link zu der Vereinbarung zwischen der VGM und der evangelischen Kirche https://www.kirchenrecht-erk.de/document/12001 wird es wohl für die Katholische und andere genau so geben.

Als Laie würde ich nun folgendes daraus schließen: Für einen Orgelspieler ist die Thematik so oder so nicht relevant da er ja in der Regel aus einem Gesangsbuch selber harmonisiert, die Gesangsbücher sind vorhanden und die Nutzung der Noten ist ja über die Kirchengemeinde abgesichert. Wenn jetzt aber ein Orgelspieler z.B seine eigenen Noten mitbringt weil er z.B nicht harmonisieren kann, dann würde er aber wiederum die Einwilligung brauchen. Nun könnte man sich natürlich darüber streiten ob ein Notenbuch mit dem Titel "Einfache dreistimmige Choralfassungen für den Dorforganisten" nicht eigentlich schon eine Freigabe zu der Nutzung ist :wink: Vermutlich sehen es die Urheber und Verwertungssesselschaften aber anders.
kernspalter hat geschrieben: Montag 16. November 2020, 19:52
Bereits bei und nur zwei verschiedenen Tonhöhen (z. B. c' und e') und nur zwei verschiedenen Notenwerten (z. B. Viertel und Halbe) gibt es 256 Möglichkeiten, eine Folge von vier Tönen zu komponieren.
Na gut, da hast du natürlich recht wenn man es so betrachtet. Trotzdem kann man wohl die meisten Kombinationen nicht als kreativ bezeichnen wenn diese in hunderten Liedern bereits genutzt wurden.
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