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Verkauf des Buches "Die Kunst des Orgelbauers" von Dom Bedos

Verfasst: Samstag 17. November 2018, 18:17
von ChristiansOrgel
Hallo Forianer,

ich möchte gerne das Buch (Druck von 1977) an einen Interessenten verkaufen.
Es sind 2 Bücher (Teil 1/2) und sie sind in einem guten Zustand.

Als Richtwert möchte ich etwa 1000 Euro VB (verhandlungsbasis) dafür haben.
Ich kann Ihnen gerne Fotos vom Buch senden.

Bei Interesse können Sie sich gerne bei mir unter der Email-Adresse
ch.diederichs84@googlemail.com melden.

Re: Verkauf des Buches "Die Kunst des Orgelbauers" von Dom Bedos

Verfasst: Samstag 17. November 2018, 22:09
von ChristiansOrgel
hier der Link zu Ebay-Kleinanzeigen:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 3-77-11089

Grüße :)

Re: Verkauf des Buches "Die Kunst des Orgelbauers" von Dom Bedos

Verfasst: Donnerstag 22. November 2018, 19:53
von ChristiansOrgel
hier noch eine Doppel-CD, die ich gerne verkaufen würde:

Livre d' Orgue von César Franck (eingespielt an der Orgel von Toulouse)
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 4-78-11089

Re: Verkauf des Buches "Die Kunst des Orgelbauers" von Dom Bedos

Verfasst: Samstag 1. Dezember 2018, 19:12
von Anca
Ist es noch aktuell?

Re: Verkauf des Buches "Die Kunst des Orgelbauers" von Dom Bedos

Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2018, 09:41
von Ronald Henrici
Die Aktualität des Buches scheitert nicht an den neueren Büchern und Aufsätzen über Orgelbau, auch nicht an der Weiterentwicklung des Orgelbaus. Denn fast alle "Schreiber" berufen sich auf Dom Bedos, weil dieses Fachbuch eine grundsätzliches ist zur Thematik. Ein etwas zugänglicheres Fachbuch zum Orgelbau ist das Buch "Ellerhorst,Orgelbaukunde". Es schildert eingänglicher die Entwicklung im Orgelbau, schwerwiegend in technischer Hinsicht. Das liegt auch etwas am Jahr der Herausgabe, nämlich 1936.
Auch "Hans Klotz, das Buch von der Orgel" geht nicht an " Dom Bedos" und "Ellerhorst" vorbei ! Auch wenn er oft andere Pfeifenmensuren im Kopfe hatte...
Gruß
Ronald

Re: Verkauf des Buches "Die Kunst des Orgelbauers" von Dom Bedos

Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 06:34
von kernbeißer
Gute Frage - aktuell. Angebot oder Buch?

Bücher dieser Art sind sicher ein Spot ihrer Zeit, und für das Verständnis einer Orgel aus jener Epoche und einem evtl. auch abgegrenzten teritorrialen Raum wichtig.

Der Orgelbau ist ständig in einer Weiterentwicklung. Orgeln die vor 30 oder 40 Jahren gebaut wurden sind heute schon von neuen Entwicklungen überholt worden. Technischer Fortschritt und die "Mode" ändern sich rasant.

Die "Barock-Orgel", die "Französische-Orgel", die "Romantische-Orgel" sind immer wieder Schlagwörter, die man hört, aber solch einen festgelegten Orgeltyp gibt es mehr oder weniger nicht. Das ist viel differenzierter. So differenziert, dass sich Dom Bedos mit der ihm bekannten Orgelwelt in einem großen Werk auseinandersetzte, in dem sogar eine süddeutsch "barocke" Orgel anzutreffen ist, nämlich die in der Klosterkirche zu Weingarten. Weniger wegen ihrer Bauweise oder ihres Klangs, eher wegen des außergewöhnlichen Gehäuses. Seit der Orientierung des Orgelbaus an vermeindlich barocken Idealen hat gerade dieses Werk einen hohen Stellenwert bekommen, so weit oben, dass es sogar eine deutsche Übersetzung gibt, die hier angeboten wird.

Vor Hans Klotz gab es auch in "D" Orgeltheoretiker, hier ganz besonders zu nennen Johann Gottlob Töpfer. Auch dieser schreibt, wie Klotz, der heute in vielen Passagen seines Buches "Die Orgel" antiquiert wirkt, in seiner Zeit. Auch Töpfers Werk wurde bald durch neue technische Entwicklungen und klangliche Veränderungen überholt.

Vielleicht sind solche Bücher schon überholt wenn diese die Druckerei verlassen.