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Interreligiöse Musikalische Abendvesper zum 78. Holocaust-Gedenktag
am 29.01.2023 um 18 Uhr in St. Marien Herne-Baukau

Am Sonntag, 29.01.2023, um 18.00 Uhr lädt die St. Marien Kirche Herne - Baukau in der Bismarckstr. 72 zu einer Interreligiösen Musikalischen Abendvesper zum 78. Holocaust-Gedenktag herzlich ein. Dazu wird die Kirche illuminiert erscheinen.

Seit 1996 ist der 27. Januar nationaler Gedenktag.
An diesem Tag erinnert man sich an die über sechs Millionen Juden und die vielen anderen Opfer, die während des Nationalsozialismus ermordet wurden.
Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

Gedenken - Bedenken
Unter dieser Überschrift findet das Konzert zum Holocaust Gedenktag statt, denn das Gedenken an die furchtbaren Ereignisse der Vergangenheit führen uns auch in ein Bedenken unserer Gegenwart und weist hoffentlich den Weg in eine Zukunft die zu gestalten unser aller Aufgabe ist.

Zwei Werke von Johann Sebastian Bach bilden den Rahmen des von Yvonne Kortmann an der Orgel und Stephan Breith (1.Solo-Cellist und Konzertmeister des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden) am Violoncello gestalteten Programms, dem Musik von Ernest Bloch, Camille Saint Saëns, Fernands Halphenfolgen bzw. vorausgehen. Sehr konzentrierte Solowerke für Violoncello kommen ebenfalls zur Aufführung. Stephan Breith liest Texte und führt durch das Programm.

Die beiden Musiker möchten an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden erinnern, da es so unverzichtbar wichtig ist, die Erinnerung an die „Shoa“, die Katastrophe wachzuhalten.




Stephan Breith, in Köln geboren, Studium bei Molzahn, Koscielny und Palm, Künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen in Köln
Mit dem französischen Kammerorchester „Ensemble Instrumental Andrée Colson“ Tourneen durch Südostasien, Australien, Afrika und Europa
1977-2015 1.Solo-Cellist des Hessischen Staatsorchesters, Wiesbaden
1986 Gründung der Kammerkonzerte des Hessischen Staatsorchesters
1992 Ernennung zum Konzertmeister
1997-2015 Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.
Die Zusammenarbeit mit anderen Instrumentalisten in den verschiedensten Kammermusikbesetzungen gehört ebenso zu seinen künstlerischen Aktivitäten wie die Arbeit mit Choreographen und Tänzern, das Rezitieren von Musik-Texten, das Zusammenspiel mit Rockband, Harfe oder auch Orgel. Diese Vielfältigkeit wird abgerundet durch ein umfangreiches Repertoire von Cellokonzerten, Sonaten für Violoncello und Klavier, sowie Sonaten für Violoncello solo von Gabrielli bis heute.
Urauführungsinterpret zahlreicher Komponisten, Dozent beim Bayerischen Landesjugendorchester, beim Hessischen Landesjugendorchester, an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt, beim Taiwan Youth Orchestra.
Seit 2001 „Der lange Weg ins 21. Jahrhundert - Musik und Wort mit Stephan Breith“ Konzertreihe in der evangelischen Kirche St. Peter auf dem Berg in Bleidenstadt
2003-2006 Konzertreihe „Rendezvous um 11h“ im Museum Wiesbaden
2008-2020 Konzertreihe in Rüdesheim „Rüdesheimer Sonntagskonzerte“
Seit 2017 Konzertreihe in Schleswig „Friedrichsberger Dialog“

Yvonne Kortmann ist als Kirchenmusikerin in der Pfarrei St. Dionysius in Herne tätig. Nach dem Kirchenmusikstudium (A) folgten weitere Orchester- studien bei Peter Gunde (Budapest) und Orgelmeisterkurse bei Prof. Wolfgang Seifen, Prof. Thierry Mechler, Prof. Almut Rössler, Prof. Torsten Laux und Matteo Imbruno (Amsterdam).
Schon während Ihres Studiums nahm sie 2005 an der 18. Altenberger Orgelakademie für Improvisation teil. 2006 wirkte sie bei der Uraufführung und CD-Produktion der CrossOverOpera Mayerling, Requiem einer Liebe von Siegfried Carl und Ricardo Urbetsch mit.
Seit Februar 2022 ist sie zertifizierte Orgelsachverständige (VOD).
Sie übt eine rege Konzerttätigkeit an berühmten Orgeln in Deutschland und Europa als Organistin aus.

Pressemitteilung der Kirchengemeinde / Y. Kortmann