Gruß aus dem Pfaffenwinkl

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Pbghl
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Gruß aus dem Pfaffenwinkl

Beitrag von Pbghl » Montag 16. Juli 2018, 10:28

Einen Gruß in die Runde!

Möchte mich kurz vorstellen: ich bin 60 Jahre alt, wohne in Peißenberg in Oberbayern. Habe über 42 Jahre als Nebenamtler regelmäßig Orgel gespielt, bis zum Jahre 2005 für "Gotteslohn" auch Vatikantarif genannt. Mit Ende Juni 2018 habe ich mich vom aktiven Dienst verabschiedet. Momentan „rüste" ich meine Digitalorgel auf mit dem Programm Hauptwerk. Werde also dem Tastenspiel weiterhin frönen.

Mit herzlichen Grüßen
Heinrich Landerer

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Re: Gruß aus dem Pfaffenwinkl

Beitrag von Administrator » Montag 16. Juli 2018, 18:06

Lieber Heinrich (ich nutze mal das Internet-Du, wenn Dir das nicht recht ist, schreib es bitte).

Herzlich willkommen bei uns im Forum. Ich freue mich auf Deine Beiträge.
Was habt Ihr denn in Peißenberg für eine schöne Orgel?
Herzliche Grüße

Daniel
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Pbghl
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Re: Gruß aus dem Pfaffenwinkl

Beitrag von Pbghl » Montag 16. Juli 2018, 19:06

Hallo Daniel,

klar darf man mich duzen; gerne mit der Kurzform: Heiner. In Peißenberg gibt es einen hauptamtlichen Kirchenmusiker, hier machte ich nur gelegentliche Aushilfen. In der evang. Kirche steht eine vollmechanische Schleifladen Orgel mit III/11 (Koppelmanual) aus dem Jahre 1984 von Orgelbau Simon/Landshut, im Altenheim ein vollmechanisches Positiv II/6 aus dem Jahre 1983 von Sandtner/Dillingen, in der Wallfahrtskirche Maria Aich eine vollmechanische Schleifladen Orgel II/12 aus dem Jahre 1968 von Zeilhuber/Altstädten, in der Pfarrkirche St. Johann eine elektrische Schleiflade III/46 aus dem Jahre 1962 von Zeilhuber/Altstädten, eine vollmechanische Chororgel I/5 aus dem Jahre 1990 von Garhammer/Weilheim, in der Pfarrkirche St. Barbara eine elektrische Kegelladen Orgel III/41 aus dem Jahre 1957 von Zeilhuber/Altstädten. Alle o.g. Orgeln wurden zwischenzeitlich gut gewartet, zum Teil umintoniert. In meinem Keller hatte ich eine pneumatische Orgel, die man wegwerfen wollte, wieder spielbar gemacht. Es handelte sich um eine pneumatische Kegellade aus dem Jahr 1946, erbaut von Eisenschmid Erling, II/9, außerdem hatte ich ein selbstbau Positiv von Hofbauer/Göttingen I/5. Das Positiv steht jetzt als Chororgel in einer evang. Kirche, die pneumatische Orgel bei einer orgelspielenden Bäuerin im Allgäu. Die letzten Jahre war ich vertraglich in Wessobrunn gebunden, hatte da eine vollmechanische Schleifladen Orgel II/21 von Offner/Augsburg aus dem Jahr 1990, um 2005 sehr vorteilhaft neu intoniert. Oft war ich auch zur Aushilfe in der Stiftskirche Polling, vollmechanische Schleifladen Orgel III/43 aus dem Jahr 2004 von Pirchner/Steinach am Brenner. Ansonsten durfte ich viele Dorforgeln bespielen, da waren sehr alte Instrumente dabei, viele auch aus der Nachkriegszeit. Besondere Freude bereitete immer das Spielen auf Orgeln mit den 18-Tönen Pedalen (die wurden so um 1840-1870 öfter gebaut), und auf pneumatischen Orgeln die beim Spiel sehr verzögerten....

Liebe Grüße
Heiner

Ronald Henrici
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Re: Gruß aus dem Pfaffenwinkl

Beitrag von Ronald Henrici » Samstag 28. Juli 2018, 13:25

Da kannst Du Dich aber sehr glücklich schätzen, einen solchen Reichtum auch an großen Orgeln zu haben, um als wandernder Organist immer wieder alle Instrumente spielen zu dürfen !
Gruß
Ronald
he: Orgel spielen heißt:einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren. (Ch.M.Widor)

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